{"id":8802,"date":"2006-12-28T00:00:00","date_gmt":"2006-12-27T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frank-vohle.de\/?p=8802"},"modified":"2018-08-31T20:05:07","modified_gmt":"2018-08-31T19:05:07","slug":"2006-rueckblick-nach-vorn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/didaktikbuero.de\/?p=8802","title":{"rendered":"2006: R\u00fcckblick nach vorn"},"content":{"rendered":"<p>2006 geht zu Ende. Rasend ist dieses Jahr vorbeigegangen, was wahrscheinlich daran liegt, dass man an die 40zig kommt. Meine Mutter sagte immer, dass die Zeit zwischen 30 und 60zig wie im Flug vergangen sei &#8230; in ihrem Leben. Da ist sicher grunds\u00e4tzlich was dran. In dieser \u201eKernzeit\u201c wird die Laufgeschwindigkeit hoch, man verf\u00fchrt sich selber mit Routinen, mit hochgesteckten Zielen, die es zu erreichen gilt. Weil das so ist, sein muss? \u2013 Zumindest irgendwie \u2013 muss man die L\u00e4ufe unterbrechen, &#8230; ein Tag am Meer, vielleicht der Montag, wenn alle arbeiten, &#8230; herrlich. Solche Br\u00fcche sollte man einbauen, genauso wie das Fitnessstudio, sonst zwickt es bald im R\u00fccken und im Kopf.<\/p>\n<p>2006 &#8230; war ein gutes Jahr f\u00fcr die Ghostthinker. Wir haben unsere Gesundheitsprojekte erfolgreich abschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Betacare und Patientenvorsorge sind \u201eim Markt\u201c erh\u00e4ltlich. Beide Projekte waren recht aufw\u00e4ndig, insbesondere die Inhaltsaufbereitung ist so eine Sache. Frank Cmuchal und Johannes Metscher k\u00f6nnen zumindest ein Lied davon singen: Frank hat um die 1000 Handzeichnungen zu Papier gebracht und Jojo hat adhoc Programme geschrieben, wie man die Comic-Integration technisch besser bewerkstelligen kann. Bei unserer Weihnachtsfeier vor ein paar Wochen haben wir uns zumindest gerne an verr\u00fcckte Wochen erinnert, an denen der Tag 24 Stunden hatte. \u00c4hnlich ging es Christian Zange, der Anfang des Jahres seinen 4 w\u00f6chigen \u201eRock and Roll\u201c bei der Fertigstellung der ZWW-Umgebung hatte&#8230; schlafen ist was f\u00fcr Anf\u00e4nger. Im Herbst diesen Jahres konnten wir eine Antragstellung zu einem EU Projekt unterst\u00fctzen. Obwohl das uns zugewiesene F\u00f6rdervolumen in einem ung\u00fcnstigen Verh\u00e4ltnis zu unseren F\u00fcllhorn der Ideen steht ;-) sind wir froh, \u00fcberhaupt \u2013 als kleine (aber feine) GmbH &#8211; dabei zu sein. Mit diesem Olympischen Motto im Kopf haben wir uns dem Thema Portal angenommen, wohl wissend, dass in Richtung Content &#038; Didaktik noch viele Dinge auf dem Zettel stehen. Jedenfalls: das Themenfeld Gesundheit, sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten (z.B. Aids) bei Jugendlichen ist seeeehr spannend, weil die didaktische Herausforderungen hier stratosph\u00e4risch sind &#8230; wer sich mit erhobenem Zeigefinger zwischen \u201edas erste Mal\u201c und den \u201epotentiellen Tod\u201c schieben m\u00f6chte, dem wird der Finger abgeschlagen &#8230; bildlich gesprochen. Nun, mal sehen, auf jeden Fall wird es Spa\u00df machen im Augsburger Team (Gabi und Freddi an der Uni) und unserer Gruppe, dar\u00fcber nachzudenken und in Richtung Spiel &#038; Video etwas zu produzieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2007 ist einiges geplant bzw. laufen einige Projekte, die wir offiziell (noch) nicht so benennen d\u00fcrfen. Z.B. denken wir gerade mit einem Partner im Rahmen eines Handwerkprojekts \u00fcber die Verbindung von E-Learning und Wissensmanagement nach. Dabei stellen wir fest, dass die eigentliche Herausforderung unserer Arbeit darin besteht, die jeweilige Leitung (das gilt aber auch generell) vom nicht geringen Ausma\u00df der Ver\u00e4nderung durch den Einsatz der neuen Medien zu \u00fcberzeugen. Meistens f\u00e4ngt es ja klein an, z.B. in dem man irgendeinen Kurs virtualisiert. Dann die Fragen zur Optimierung der Aus- und Weiterbildung generell. Dann die Verbindung zum Marketing in Richtung Dialog, dann &#8211; als ob das nicht genug sei \u2013 werden Fragen zur Organisationsentwicklung angesprochen. Kurz: wenn man das Eisen in die Hand nimmt, weckt man \u201eGeister\u201c. Und bei aller Euphorie fl\u00fcstert uns der Zauberlehrling zu: \u201eWalle, walle, manche Schritte, dass zum Zwecke Wasser flie\u00dfe und mit reichem, vollem Schwalle zu dem Bade sich ergie\u00dfe\u201c. Was dann kommt , wei\u00df jeder ;-). Ja, diese Angst vor allzu starker Ver\u00e4nderung ist wohl verst\u00e4ndlich, das m\u00fcssen wir immer im Kopf haben, weil ja Ver\u00e4nderung zun\u00e4chst nichts anders bedeutet als Kosten.<\/p>\n<p>Gut, gut &#8230; am Ende des Jahres m\u00f6chte ich allen danken, die mir Hinweise oder Anregungen zu meinen Weblog-Beitr\u00e4gen gegeben haben. Das mit der Weblogschreiberei ist ja so eine Sache, eine Art Selbstexperiment und wenn man sich aller Bedingungen und Konsequenzen, die man da anstellt, bewusst w\u00fcrde, dann w\u00fcrde man wahrscheinlich keines f\u00fchren wollen. Aber soweit ist es noch nicht bei mir. Wenn ich diesen Aspekt f\u00fcr 2006 reflektiere, dann schneidet meine Weblogschreiberei positiv ab. Keiner hat mir den Hintern versohlt und mir selber hat es dabei geholfen, &#8230; \u201eDinge zu denken\u201c, die sonst im endlosen Strom der Gedanken nur unscharf bleiben. Man gibt den Gedanken eine Kontur und &#8230; diese Kontur pr\u00e4gt den Gedanken. Dadurch bin ich kein bessere Mensch geworden, aber ich bin mir MEINER Gedanken bewusster. In diesem Sinne ist ein Weblog ein Mittel zur F\u00f6rderung des Selbstbewusstseins. Ha!! Selbst-Bewusstsein, ein tolles Wort, hier aber ohne \u201egeschwollene Brust\u201c. Vielleicht sollte man in diesem Sinne das Neue Jahr 2007 begr\u00fc\u00dfen &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2006 geht zu Ende. Rasend ist dieses Jahr vorbeigegangen, was wahrscheinlich daran liegt, dass man an die 40zig kommt. Meine Mutter sagte immer, dass die Zeit zwischen 30 und 60zig wie im Flug vergangen sei &#8230; in ihrem Leben. Da ist sicher grunds\u00e4tzlich was dran. 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