{"id":8910,"date":"2010-02-16T00:00:00","date_gmt":"2010-02-15T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frank-vohle.de\/?p=8910"},"modified":"2018-08-31T20:04:26","modified_gmt":"2018-08-31T19:04:26","slug":"praxen-des-diskurses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/didaktikbuero.de\/?p=8910","title":{"rendered":"Praxen des Diskurses"},"content":{"rendered":"<p>\n<a href=\"http:\/\/www.zhw.uni-hamburg.de\/zhw\/?page_id=148\">Rolf Schulmeister<\/a> hat sich mit einer <a href=\"http:\/\/www.zhw.uni-hamburg.de\/uploads\/replik2.pdf\">Replik<\/a> zur\u00fcckgemeldet. Darin nimmt er Stellung zu im <a href=\"http:\/\/etherpad.com\/GGICl17qIi\">Etherpad<\/a> (u.a) formulierten Deutungen. <\/p>\n<p>Im Grunde passiert hier gerade das, was ich weiter unten als \u201e<a href=\"\/node\/215\">wissenschaftliches Trainingslager<\/a>\u201c bezeichnet habe, denn im Nachvollzog (ggf. durch Beteiligung) am bisherigen Dreikampf (Artikel, \u201eRezension\u201c, Replik &#8230;) kann man als Nachwuchswissenschaftler viel \u00fcber WISSENSCHAFT lernen! F\u00fcr mich ist folgende Passage zentral:<\/p>\n<p><em>&quot;Der Aufsatz basiert lediglich auf einer Hypothese bez\u00fcglich Kommentaren, n\u00e4mlich, dass dieses Feature Weblogs von Websites unterscheidet und deshalb etwas bedeuten m\u00fcsse (k\u00f6nne). Es geht also allein um die Kommentare, wobei ich von der Annahme ausgehe, dass implizit (oder soll ich sagen &quot;transzendental&quot;?) mit Kommentaren das Ziel des Diskurses angestrebt werde. Oder anders formuliert: Weblogs f\u00fchren neu die Kommentarfunktion ein und unterstellen damit, dass es neben den Posts auch um die Kommentare gehe (den Begriff von unterstellen bzw. transzendental bitte ich bei J. Habermas nachzulesen: Vorbereitende Bemerkungen zu einer Theorie der kommunikativen Kompetenz&amp;quot;, in Habermas\/Luhmann: Theorie der Gesellschaft oder Sozialtechnologie. suhrkamp 1971, S. 136). Ich versuche auf diese Weise die Kommentarwelt der Weblogs wenigstens indirekt auf die Vorstellung einer gelingenden Praxis zum Diskurs zu beziehen. Das mag anders gesehen und bezweifelt werden. Meine Forschungsfrage bleibt damit aber bestehen, denn sie ist ebenso legitim wie gegenteilige Annahmen.<\/em>&quot; (S. 2)<\/p>\n<p>Den Punkt der \u201eUnterstellung\u201c werde ich nachlesen m\u00fcssen, um mir ein Bild zu machen. Rolf Schulmeister sagt es dann aber auch: &quot;<em>Ich versuche auf diese Weise die Kommentarwelt der Weblogs wenigstens indirekt auf die Vorstellung einer gelingenden Praxis zum Diskurs zu beziehen.&quot; <\/em>Ha, gut zu wissen, so klar habe ich es sonst nicht gelesen.<em><br \/>\n<\/em>\n<\/p>\n<p>\nWahrscheinlich werden wir sehen, dass die Praxen der Kommunikation im Netz sich von der Praxis der Korrespondenznetzwerke (siehe Replik\/Pers\u00f6nliches) unterscheiden, dass es sich also um eine eher weite Analogie handelt. Spannend ist dann die Frage, welche St\u00fctz- und Transformationsfunktion die Netzkommunikation f\u00fcr Diskurse (h\u00f6herer Ordnung) haben kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rolf Schulmeister hat sich mit einer Replik zur\u00fcckgemeldet. Darin nimmt er Stellung zu im Etherpad (u.a) formulierten Deutungen. Im Grunde passiert hier gerade das, was ich weiter unten als \u201ewissenschaftliches Trainingslager\u201c bezeichnet habe, denn im Nachvollzog (ggf. durch Beteiligung) am bisherigen Dreikampf (Artikel, \u201eRezension\u201c, Replik &#8230;) kann man als Nachwuchswissenschaftler viel \u00fcber WISSENSCHAFT lernen! 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