{"id":8951,"date":"2011-07-22T00:00:00","date_gmt":"2011-07-21T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frank-vohle.de\/?p=8951"},"modified":"2018-08-31T20:04:12","modified_gmt":"2018-08-31T19:04:12","slug":"social-entrepreurship-und-soziale-rendite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/didaktikbuero.de\/?p=8951","title":{"rendered":"Social entrepreurship und \u201esoziale Rendite\u201c"},"content":{"rendered":"<p><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27223%27%20height%3D%2767%27%20viewBox%3D%270%200%20223%2067%27%3E%3Crect%20width%3D%27223%27%20height%3D%2767%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"\/wp-content\/uploads\/archive\/SE.jpg\" alt=\"\" hspace=\"2\" width=\"223\" height=\"67\" align=\"left\" \/>Letzte Woche war ich mit Gabi in der TU M\u00fcnchen, um an der Veranstaltung &quot;<a href=\"http:\/\/www.seakademie.de\/lecture_series.html\">Social Entreprenurship: Soziales und Unternehmertum, ein Widerspruch<\/a>? teilzunehmen. Nach einer knappen und guten Einf\u00fchrung durch Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner hat Prof. Dr. Andreas Heinecke (Gr\u00fcnder und CEO von Dialogue Social Enterprise) aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen geplaudert, d.h., wie er zum Thema (Lebensaufgabe) gekommen ist, warum es unm\u00f6glich ist als SE \u201erichtig Kasse&quot; zu machen und warum er sich im Flugzeug immer an den Gang setzt (um einen Milliard\u00e4r zu treffen, der sein Projektf\u00f6rdert). Ich habe selten so klare Botschaften geh\u00f6rt und m\u00fcsste an vielen Stellen schmunzeln. <\/p>\n<p>\nDer Abend hat gezeigt, wie sehr man aktuell darum ringt, sowohl monet\u00e4re und soziale Rendite unter einen Hut zu bekommen. Aber so g\u00e4nzlich klappt das noch nicht. Herr Prof. Dr. Andreas Heinecke r\u00e4t sogar dringend davon ab. Es sei vielmehr eine Grundsatzentscheidung, ob man Geld verdienen wolle oder mit Haut und Haar hinter einer sozialen Aufgabe stehe. Genau dieser Punkt wurde z.B. von \u00a0Johannes Weber, Gr\u00fcnder und Managing Partner des Social Venture Fund, ganz anders eingesch\u00e4tzt. Er war der Meinung, dass Geld verdienen auch beim SE nicht zu kurz kommen d\u00fcrfe, wenn man gute Leute an diesen gesellschaftlich so wichtigen Bereich binden wolle.\n<\/p>\n<p>\nIm Nachgang zur Sitzung erinnerte ich mich an eine Szene aus Raumschiff Enterprise, in der Jean Luce Picard einem Erdbewohner aus dem 21 Jh. erkl\u00e4rt, dass \u201eGeld&quot; im 24 Jh. keine Rolle mehr spiele. Jeder arbeite, um die eigenen Ideen zu verwirklichen, da die Ern\u00e4hrungsfrage gel\u00f6st sei. Utopien regen ja zum denken an und so frage ich mich, ob nicht die Integrationszwang beider Renditeformen (monet\u00e4r und sozial) in EINER PERSON, dem social entrepreneure, eher behindert als bef\u00f6rdert. Denkbar w\u00e4re ja auch eine Entkopplung, d.h. der social entrepreneur ist dort aktiv, wo der Staat in seinen Aufgaben bisher versagt. Bei sichtbarem Erfolg wird ihm aber vom Staat eine entsprechende monet\u00e4re Rendite ausgezahlt. Ans\u00e4tze hierzu gibt es, da m\u00fcsste man kreativ weiter denken. Es gilt einfach mit dem Gut der \u201esozialen unternehmerischen Motivation&quot; achtsam umzugehen &#8230; aus einer volkswirtschaftlichen Motivation heraus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche war ich mit Gabi in der TU M\u00fcnchen, um an der Veranstaltung &quot;Social Entreprenurship: Soziales und Unternehmertum, ein Widerspruch? teilzunehmen. 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