{"id":8975,"date":"2012-07-09T00:00:00","date_gmt":"2012-07-08T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frank-vohle.de\/?p=8975"},"modified":"2018-08-31T20:04:47","modified_gmt":"2018-08-31T19:04:47","slug":"ghostthinker-glasses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/didaktikbuero.de\/?p=8975","title":{"rendered":"Ghostthinker glasses"},"content":{"rendered":"<p><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27324%27%20height%3D%27192%27%20viewBox%3D%270%200%20324%20192%27%3E%3Crect%20width%3D%27324%27%20height%3D%27192%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"\/wp-content\/uploads\/archive\/2_1.jpg\" alt=\"\" hspace=\"5\" width=\"324\" height=\"192\" align=\"left\" \/>Vor einigen Tagen war ich zusammen mit <a href=\"http:\/\/doppelte.info\/\">Johannes<\/a> im Olympia Park in M\u00fcnchen &#8211; wir haben auf einen Termin in der <a href=\"http:\/\/www.innovationsmanufaktur.com\/\">Innovations-Manufaktur <\/a>gewartet und wollten sinnvoll die Zeit vertreiben. Was gibt es da besseres als in 2 Meter gro\u00dfen Kunststoffkugel zu krabbeln, um von innen herauszuschauen (Welt in der Welt), die eigene Stimme eigent\u00fcmlich zentriert zu h\u00f6ren und sich krabbelnd im Wasser fort zu bewegen? \u00a0Wir haben den ganzen Spa\u00df nat\u00fcrlich mit einer Kamera aufgenommen (deshalb Ghostthinker Glasses), mit einer Kopfkamera, die mein Geschrei und meine Blickrichtung dokumentiert. Um es gleich zu sagen: die Fotos hier von meiner Handykamera m\u00fcssen reichen ;-). <\/p>\n<p>\n<img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27263%27%20height%3D%27156%27%20viewBox%3D%270%200%20263%20156%27%3E%3Crect%20width%3D%27263%27%20height%3D%27156%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"\/wp-content\/uploads\/archive\/1_2.jpg\" alt=\"\" hspace=\"5\" width=\"263\" height=\"156\" align=\"left\" \/>Die Egoperspektive bei Videoaufnahmen interessiert mich schon l\u00e4nger, ich glaube da l\u00e4sst sich noch Vieles rausholen, zumal wenn man die interaktiven Potenziale der Videoannotation hinzudenkt. \u00a0Erste Versuche haben wir dazu 1999 gemacht, damals noch als konzeptionelle Idee zum Bewegungslernen im Sport mit dicken Brillen, 2009 im Rahmen des EU-Projekts zur Fahrlehrerausbildung, mit einer Spezialbrille von Daniel D\u00fcsentrieb aus M\u00fcnchen, welche die Blickrichtung der Pupillen scannt und zwei Kameras via Servomotoren in genau diese Richtung blicken l\u00e4sst und 2010 im Rahmen einer kleinen BA-Studie, indem die Egoperspektive mit der Totalen hinsichtlich des Reflexionspotenzials in der Lehrerausbildung verglichen wurde. \u00a0Folglich ist es f\u00fcr uns eine Pflicht\u00fcbung, sich <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9c6W4CCU9M4\">google glasses<\/a> zu besorgen, denn hier hat man nicht mehr wie noch 1999 eine schwere Brille auf dem Kopf, sondern ein Fliegengewicht mit offenbar guter Kameraqualit\u00e4t. Das man mit diesen glasses nicht nur Videos aufnehmen, sondern \u00fcber eine Internetverbindung eine erweiterte Realit\u00e4t einblenden kann ist nat\u00fcrlich extraspannend. Hier er\u00f6ffnet sich meiner Meinung ein Feld von didaktisch interessanten Anwendungsm\u00f6glichkeiten, die man erst noch sichten und durchdringen muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einigen Tagen war ich zusammen mit Johannes im Olympia Park in M\u00fcnchen &#8211; wir haben auf einen Termin in der Innovations-Manufaktur gewartet und wollten sinnvoll die Zeit vertreiben. 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