{"id":9074,"date":"2016-03-06T00:00:00","date_gmt":"2016-03-05T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frank-vohle.de\/?p=9074"},"modified":"2018-08-31T20:04:48","modified_gmt":"2018-08-31T19:04:48","slug":"fe-schwerpunkt-lehrerbildung-mit-social-video-learning","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/didaktikbuero.de\/?p=9074","title":{"rendered":"F&#038;E-Schwerpunkt: Lehrerbildung mit Social Video Learning"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-left: 7px; margin-right: 7px;\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27337%27%20height%3D%27101%27%20viewBox%3D%270%200%20337%20101%27%3E%3Crect%20width%3D%27337%27%20height%3D%27101%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"\/wp-content\/uploads\/archive\/EU.png\" alt=\"\" width=\"337\" height=\"101\" \/>In den Jahren 2009 bis 2015 haben wir Ghostthinker uns in Forschungs- und Entwicklungsprojekten intensiv mit den didaktischen M\u00f6glichkeiten von Social Video Learning besch\u00e4ftigt. Im engen Schulterschluss mit Bildungsforschern (insb. <a href=\"http:\/\/gabi-reinmann.de\/\">Gabi Reinmann<\/a>) haben wir die neuen M\u00f6glichkeiten der Reflexions-und Kollaborationsarbeit an den Zielgruppen der FahrlehrerInnen (EU-und BMBF-Projekt) und der <a href=\"https:\/\/www.qualifizierungdigital.de\/de\/salto-1079.php\">SportrainerInnen<\/a> (BMBF) ausbuchstabiert. Als Frucht der Arbeiten m\u00f6chte ich die Ende 2015 abgeschlossene Doktorarbeit von Tamara Ranner zur \u201e<a href=\"http:\/\/repositorium.zu.de\/frontdoor\/index\/index\/docId\/3\">Videoreflexion in der (europ\u00e4ischen) Fahrlehrerausbildung<\/a>\u201c hervorheben. Mit Tamara habe ich fast sechs 6 Jahre in unterschiedlichen Projekten zusammengearbeitet, was mir immer eine gro\u00dfe Freude war! @Tamara, hier an dieser Stelle ein herzliches Danke f\u00fcr dein gro\u00dfes Engagement auch in der Weiterentwicklung von edubreak.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">2016 hat sich der Forschungsschwerpunkt vom beruflichen (artistischen) zum akademischen Lernen verschoben. Zum einen sind wir Anfang des Jahres mit einem <a href=\"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/zli\/archives\/2514\">EU-Projekt zur Lehrerbildung<\/a> gestartet, bei der die reflexive Praxis im Zentrum steht, die wir mit e-Portfolioarbeit und Social Video Learning bef\u00f6rdern wollen. In einem der letzten Blogbeitr\u00e4ge hatte ich vom Projektstart berichtet. Ferner sind wir durch eine Forschungskooperation mit dem Institut f\u00fcr Wirtschaftsp\u00e4dagogik der Uni St. Gallen (<a href=\"http:\/\/www.iwp.unisg.ch\/de\/ueber%20das%20iwp\/personengalerie?person=db679b94-1c66-4287-92ef-0c234f6f77e2\">Sabine Seufert<\/a>) nun auch in die wirtschaftsp\u00e4dagogische Lehrerbildung involviert: Eric Tarantini untersucht in seiner Masterarbeit, wie sich die Reflexionstiefe durch Einsatz von Videokommentierungen bei der Unterrichtsreflexion ver\u00e4ndert. Klasse ist, wie schnell Eric den SVL-Ansatz durchdrungen, auf den wirtschaftsp\u00e4dagogischen Kontext angepasst und unterrichtspraktisch umgesetzt hat. Klasse ist auch, dass er schon w\u00e4hrend seiner Masterarbeit auf internationalen Tagungen wie der OnlineEDUCA oder aktuell der EADL von Konzept und ersten Beobachtungen berichtet, z.B. auch durch einen <a href=\"http:\/\/www.eadl.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Social-Video-Learning-Project-Illustration.mp4\">Videoteaser zu seinem Vortrag<\/a>.<\/p>\n<p>Nach gut acht Jahren F&amp;E kann man sich fragen, wo die theoretische Reise zu Social Video Learning hingeht. Neben den eher anwendungsbezogenen Forschungsfragen zum didaktischen Design (vgl. Vohle), zur Implementation (vgl. Tamara Ranner), zum impliziten Wissen (vgl. <a style=\"font-size: 13px; line-height: 1.625;\" href=\"http:\/\/www.zfhe.at\/index.php\/zfhe\/article\/download\/686\/597\">Marianne Kamper<\/a>) und auch zum Thema Kompetenzorientierung (vgl. <a style=\"font-size: 13px; line-height: 1.625;\" href=\"http:\/\/www.medienimpulse.at\/articles\/view\/446\">Wolf Hilzensauer<\/a>) interessiert mich immer mehr eine spezielle Fragestellung: Wie l\u00e4sst sich das didaktische Potenzial von Social Video Learning theoretisch fassen? In fr\u00fcheren Arbeiten habe ich dazu kurzatmige Anl\u00e4ufe genommen, z.B. indem ich den interpretativen Akt jeder Videokommentierung als \u201eSemiose\u201c verstehe, oder indem ich den Videokommentar mit der Zeigep\u00e4dagogik von Klaus Prange in Verbindung bringe, was an aktuelle Arbeiten zum \u201e<a style=\"font-size: 13px; line-height: 1.625;\" href=\"https:\/\/books.google.de\/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=P489BAAAQBAJ&amp;oi=fnd&amp;pg=PA3&amp;dq=noticing+CARTER+et+al.+1988%3B+VAN+ES+%26+SHERIN+2002%3B+SHERIN,+JACOBS+%26+PHILIPP+2011&amp;ots=r9wMJ8trRW&amp;sig=GOnzqof-4mM3KBlTf_s4-K-5XKo#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Noticing<\/a>\u201c erinnert. Im Anschluss an seine Wiener Forschungswerkstatt, in der ich SVL vorgestellt habe, sieht <a style=\"font-size: 13px; line-height: 1.625;\" href=\"http:\/\/peter.baumgartner.name\/2014\/05\/16\/10-fowe-social-video-learning\/\">Peter Baumgartner<\/a> auch eine Reihe von theoretischen Zug\u00e4ngen, z.B. indem man mit SVL \u201elebendige\u201c (A. Christopher) Unterrichtssituationen aufsp\u00fcrt. Ich selber sehe mittlerweile das gr\u00f6\u00dfte theoretische Potenzial insbesondere f\u00fcr die Lehrerbildung (analog Trainer, Coaches) in einer Arbeit \u00fcber die \u201eAufhellung des blinden Flecks\u201c oder anders ausgedr\u00fcckt: \u00dcber die Beobachtung von Beobachtung (2. Ordnung) durch Social Video Learning. Aber dazu an anderer Stelle mehr und dann auch mit etwas mehr Atem.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Jahren 2009 bis 2015 haben wir Ghostthinker uns in Forschungs- und Entwicklungsprojekten intensiv mit den didaktischen M\u00f6glichkeiten von Social Video Learning besch\u00e4ftigt. Im engen Schulterschluss mit Bildungsforschern (insb. Gabi Reinmann) haben wir die neuen M\u00f6glichkeiten der Reflexions-und Kollaborationsarbeit an den Zielgruppen der FahrlehrerInnen (EU-und BMBF-Projekt) und der SportrainerInnen (BMBF) ausbuchstabiert. 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